Letzte Aktualisierung: 15.07.2021

MORO „A future for lagging regions” / Territoriale Agenda EU 2030

  • Projektbeteiligte: Planungsverband Region Rostock, Stadt Krakow am See, Energieministerium M-V, Regiopolregion Rostock
  • Projekttitel: Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) – Umsetzung der Territorialen Agenda EU 2030 – Pilotaktion „A future for lagging regions“
  • Förderzeitraum: 2020 – 2023

Worum geht es?
Die Territoriale Agenda 2030 wurde durch die zuständigen Ministerinnen und Minister der EU-Mitgliedstaaten beschlossen und gibt den Rahmen für eine integrierte Raumentwicklungspolitik vor. Dabei richten sich die übergeordneten Ziele auf ein gerechtes und grünes Europa. Der Planungsverband Region Rostock sowie die Stadt Krakow am See u.a.m. beteiligen sich an der Umsetzung auf regionaler/lokaler Ebene mit einer Pilotaktion.

Hierbei werden im Raum Krakow am See digitale Anwendungen zur Sicherung und Weiterentwicklung von Angeboten der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Durch Einbeziehung der angrenzenden Gemeinden werden die Angebote einem größeren Nutzerkreis zur Verfügung gestellt und interkommunale Kooperationen geschaffen. Konkret sollen die Apps „FahrBar“, „BestellBar“, „Meck-Schweizer“, „DorfFunk“ und „Klarschiff MV“ eingeführt werden, von denen die meisten auf Basis der vom Fraunhofer-Institut IESE entwickelten Plattform „Digitale Dörfer“ entstanden sind.

Zugleich soll sich auf regionalstrategischer Ebene die Weiterentwicklung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms an den Zielsetzungen der Territorialen Agenda orientieren. Hierzu wird u.a. ein Gutachten zur Evaluierung der Festlegung der Grundzentren in der Region Rostock beauftragt und gemeinsam mit dem Energieministerium als oberste Landesplanungsbehörde über die mögliche weitere Umsetzung der „Ländlichen GestaltungsRäume“ beraten.

Ziele des Projektes:

  • Erprobung digitaler Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Teilhabe, Nahversorgung und Transparenz in einem kommunalen Verbund bestehend aus vier Gemeinden,
  • Förderung des interkommunalen Austausches im ländlichen Raum,
  • Evaluierung und Weiterentwicklung der Festlegungen des RREP Region Rostock zu den Grundzentren in ländlichen Räumen und Auswertung der landesweiten Erfahrungen beim Thema „Ländliche GestaltungsRäume“.

Kontakt: Robert Mandtke