Letzte Aktualisierung: 11.10.2018

Regionalplanung: Aufgaben, Rechtsgrundlagen, Organisation

Die Regionalplanung stellt einen Teil der Landesplanung dar und beinhaltet überwiegend ordnende Maßnahmen für Teile des Landesgebietes (Regionen). Sie bildet damit das Bindeglied zur kommunalen Bauleitplanung und operiert

Planungsregionen und Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern
  • überörtlich im Verhältnis zu den Gemeinden und
  • überfachlich gegenüber Fachplanungen.

Ziel ist es, die überörtlichen und überfachlichen Belange unter Abwägung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Erfordernisse zu steuern und Konflikte zu einem Kompromiss zu bringen. Dazu werden die Grundsätze und Ziele der Landesplanung konkretisiert, differenziert und entsprechend den regionalen Anforderungen ergänzt. Die wichtigsten Rechtsgrundlagen bilden das Raumordnungsgesetz (konkurrierende Gesetzgebung), das Landesplanungsgesetz M-V und deren Ausführungsbestimmungen (Verordnungen, Erlasse u.a.).

Durch das Landesplanungsgesetz von 1992 ist die Regionalplanung in Mecklenburg-Vorpommern erstmals folgenden vier Planungsregionen übertragen worden: