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Analyse und Bewertung der Funktionalität der Grund- und Mittelzentren der Region Rostock

Seit 2017 analysiert der Planungsverband Region Rostock die Entwicklung der Nahbereiche und Zentralen Orte mithilfe eines kontinuierlichen Regionalmonitorings. Grundlage sind belastbare Daten zur Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Wohnungsentwicklung. In den letzten Jahren rückten dabei insbesondere wohnungsnachfragende Haushalte und soziale Infrastruktur stärker in den Fokus. Das Monitoring wurde erweitert und bezieht nun auch Mittelzentren ein – für eine fundierte Bewertung der regionalen Entwicklung bis 2023.

Regionalplanung

Die Regionalplanung steuert die räumliche Entwicklung der Region Rostock über das Regionale Raumentwicklungsprogramm und schafft den Rahmen für Siedlungs-, Infrastruktur- und Freiraumnutzung. Sie ordnet zentrale Orte, definiert Vorrang- und Sonderflächen und begleitet Beteiligungsverfahren. Der Planungsverband verantwortet Aufstellung, Fortschreibung und Beteiligung, um eine abgestimmte Planung mit Blick auf zukünftige Herausforderungen sicherzustellen.

Evaluation der Grundzentren in der Region Rostock

Wie leistungsfähig sind die Grundzentren der Region Rostock heute – und wie gut sind sie für die Zukunft aufgestellt? Dieses Gutachten analysiert anhand ausgewählter Indikatoren die Funktions- und Tragfähigkeit der Grundzentren und ihrer Nahbereiche. Im Fokus steht die Frage, ob zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge langfristig gesichert werden können. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für künftige Anforderungen an Ausstattung und Entwicklung und sind im Rahmen des MORO-Modellvorhabens „A future for lagging regions“ entstanden.

Oberste und Untere Landesplanungsbehörde

Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Abteilung Landesentwicklung  >>> Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern 2016 >>> Amt für Raumordnung und Landesplanung Region Rostock >>>

Neuaufstellung Raumentwicklungsprogramm ab 2022

Die Neuaufstellung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms (RREP) für die Region Rostock ersetzt das bisher geltende Programm von 2011 und schafft bis etwa 2035 verbindliche Leitlinien zur räumlichen Entwicklung. Im Zuge des Verfahrens wurden ein erster und ein überarbeiteter zweiter Entwurf veröffentlicht, zu denen sich Öffentlichkeit, Behörden und weitere Beteiligte äußern können. Die Unterlagen umfassen Textteile, Karten, Umweltberichte und Fachbeiträge zu zentralen Planungsthemen wie Siedlung, Wirtschaft, Verkehr und Energie.

Raumentwicklungs­programm 2011

Das Regionale Raumentwicklungsprogramm 2011 legt die langfristige räumliche Entwicklung der Region Rostock fest und steuert zentrale Themen wie Siedlungs-, Freiraum- und Infrastrukturentwicklung, den Schutz sensibler Flächen und Flächennutzungen mit überörtlicher Bedeutung. Es schafft verbindliche Vorgaben, die raumbedeutsame Maßnahmen koordinieren und Herausforderungen wie Demografie, Klimawandel und den regionalen Wettbewerb begleiten.

Stadt-Umland-Planung

Die Stadt-Umland-Planung des Planungsverbandes Region Rostock beschreibt den abgestimmten Entwicklungsrahmen für das Wachstum von Stadt und Umland – mit Fokus auf Wohnbau-Entwicklung bis 2025, gemeinsamer Planung zwischen Rostock und seinen umliegenden Gemeinden und einer koordinierten Steuerung von Wohnbaukontingenten, Infrastruktur und Flächenpotenzialen zur nachhaltigen Regionalentwicklung.

MORO TAEU 2030

Das Modellvorhaben MORO TAEU 2030 erprobte von 2020 bis 2023 innovative Ansätze zur Umsetzung der Territorialen Agenda EU 2030 in der Region Rostock. Im Raum Krakow am See wurden digitale Anwendungen zur Stärkung der Daseinsvorsorge, interkommunalen Zusammenarbeit und regionalen Entwicklung eingesetzt. Ergänzend flossen die Projektergebnisse in strategische Überlegungen zur Weiterentwicklung der Regionalplanung ein.

Stadt-Umland Entwicklungsrahmen

Die Fortschreibung des SUR-Entwicklungsrahmens im Kapitel Wohnentwicklung (2018) ist als Beschlussfassung und Lesefassung verfügbar, ergänzt durch den ursprünglichen SUR-Entwicklungsrahmen von 2011 mit aktualisierten Stammblättern. Ergänzend sind weiterführende Studien und Gutachten einsehbar, darunter die Wohnungsbaunachfrage im SUR 2030 (2017), die Bevölkerungsprognose 2030 (2017) sowie eine Mobilitätsbefragung in Rostock und Umland (2012). Außerdem ist die Präsentation zum Integrierten Gesamtverkehrskonzept der Hansestadt Rostock verfügbar.