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Wasserstoffregion Rostock

Projekttitel:Wasserstoffregion Rostock
Projektlaufzeit:01.01.2023 – 31.03.2025
Projektträger:Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Förderperiode:2022-2026
Förderschwerpunkte:„Verbesserung der regionalen Kooperationen“, „Mobilisierung und Stärkung regionaler Wachstumspotenziale“, sowie „Verbesserung der Fachkräfteversorgung“
Fördersumme:128.545,89 EUR

Das Projekt „Wasserstoffregion Rostock“ baute auf den Vorarbeiten der Geschäftsstelle der Rostocker Wasserstoffinitiative auf. Ziel war es, die Regiopolregion Rostock als innovative und wettbewerbsfähige Wasserstoffregion entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stand dabei die Integration der Region in ein koordiniertes transnationales Netz grüner Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge, insbesondere für den LKW-Verkehr. Damit leistete das Projekt einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Verordnung AFIR sowie zum Hochlauf der Wasserstofftechnologie in Europa.

Entwicklung von Planungs- und Bewertungsinstrumenten
Im Rahmen des Projektes wurde das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern dabei unterstützt Grundlagen für die Planung zukünftiger Wasserstoffinfrastrukturen zu schaffen. Dazu gehörten die Entwicklung eines digitalen Werkzeugkastens zur Identifikation geeigneter Standorte für Wasserstofftankstellen sowie die Erarbeitung ökonomischer und ökologischer Bewertungsmodelle. Ergänzend wurden Leitfäden und regionale Implementierungsansätze vorbereitet, um Kommunen und weitere öffentliche Akteure bei der Planung und Umsetzung zu unterstützen.

Vernetzung, Kooperation und Öffentlichkeitsarbeit
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der regionalen und überregionalen Vernetzung der Wasserstoffregion Rostock. Die Region wurde unter anderem auf der Grünen Woche in Berlin sowie im Rahmen von HyLand der Nationalen Wasserstofforganisation NOW präsentiert. Darüber hinaus organisierte das Projekt verschiedene Fachveranstaltungen, Workshops und internationale Delegationsbesuche, unter anderem im Zusammenhang mit dem Interreg-B-Projekt HyTruck.

Zudem begleitete das Projekt die Weiterentwicklung zentraler Infrastrukturvorhaben wie die Planung einer Wasserstoffpipeline zwischen Rostock und Lubmin sowie die fachliche Unterstützung von IPCEI-Projekten in der Region. Die Wasserstoffregion Rostock etablierte sich dabei zunehmend als Ansprechpartnerin für Ansiedlungsvorhaben im Bereich der Wasserstoffwirtschaft.

Abschluss und Verstetigung
Mit der abschließenden Wasserstoffkonferenz am 31. März 2025 in der IHK zu Rostock fand das Projekt seinen offiziellen Abschluss. Gleichzeitig setzte die Konferenz einen wichtigen Impuls für die weitere Entwicklung der Wasserstoffregion. Zur Verstetigung der erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen wurde innerhalb des Planungsverbandes das „GREATER ROSTOCK GreenTech Office“ gegründet. Dieses soll die begonnenen Aktivitäten fortführen und die Region weiterhin bei der Umsetzung wasserstoffbezogener Infrastruktur- und Innovationsvorhaben begleiten.

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