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Letzte Aktualisierung:  4. August 2017


2. Entwurf zur Fortschreibung im Kapitel Wohnentwicklung - Stand des Verfahrens im August 2017

Am 20. Juli fand in der Hansestadt Rostock erneut ein Stadt-Umland-Forum statt. Auf diesem wurden den betroffenen Gemeinden grundlegende Untersuchungen zur > Bevölkerungsentwicklung bis 2030 sowie zur > Prognose des Wohnungsbaubedarfes bis 2030 vorgestellt. Der aktuelle Entwurf zur Fortschreibung des Kapitels Wohnentwicklung im SUR-Entwicklungsrahmen baut auf diesen Prognosen auf. Er wurde den betroffenen Gemeinden Anfang August zur Stellungnahme bis Ende September übergeben. Eine Beschlussfassung wird für Ende 2017 angestrebt.


1. Entwurf zur Fortschreibung im Kapitel Wohnentwicklung – Auswertung der Stellungnahmen im Dezember 2016

Den Stadt-Umland-Gemeinden sowie den Zentralen Orten in der Nähe von Rostock wurde im Juli 2016 ein Entwurf zur Überarbeitung des SUR-Entwicklungsrahmens im Kapitel Wohnentwicklung zur Stellungnahme vorgelegt. Die vorgeschlagenen Entwicklungsmöglichkeiten gingen den meisten Umlandgemeinden nicht weit genug. Als Grundlage für einen zweiten Entwurf wurden daher eine Bevölkerungsprognose 2030 und eine Wohnraumprognose 2030 bei WIMES Stadt- und Regionalentwicklung beauftragt.


Beschluss zur Fortschreibung des Entwicklungsrahmens im Kapitel Wohnentwicklung 2015

Die Bevölkerungsentwicklung in der Kernstadt Rostock und ihren Umlandgemeinden verlief in den letzten Jahren positiver, als dies 2007 als Grundlage für die Festlegungen zur Wohnflächenentwicklung im Regionalen Raumentwicklungsprogramm (RREP) sowie im SUR-Entwicklungsrahmen prognostiziert wurde. Ein Großteil der Umlandgemeinden hat bereits im Zeitraum bis 2015 ihr von den genannten Planwerken bis 2020 eingeräumtes Entwicklungspotenzial ausgeschöpft. Aus diesem Grund wurde 2012 vom Stadt-Umland-Forum eine Überprüfung der Wohnflächenentwicklung beschlossen. Auf Grundlage der Analyse des im Zeitraum 2010 bis 2014 erfolgten Wohnungsneubaus sowie der Wohnungsbaustrategie der Hansestadt Rostock aus 2014 legte das Amt für Raumordnung und Landesplanung einen Diskussionsvorschlag zur Erweiterung der Wohnbauflächenentwicklung vor. Dieser ging dem Stadt-Umland-Forum nicht weit genug und so beschloss es am 06.07.2015:

„Es wird ein Entwurf zur Fortschreibung des SUR-Entwicklungsrahmens (SUR-ER) erarbeitet. Dieser Entwurf enthält eine Neuregelung der Wohnbauflächenentwicklung abweichend von der 3%-Regel im Regionalen Raumentwicklungsprogramm und soll den Gemeinden eine moderate Entwicklung unter Beachtung der bestehenden Infrastruktur sowohl im Rahmen des Eigenbedarfs als auch an geeigneten Standorten für den Zuzug ermöglichen. Der Entwurf wird zunächst in der AG SUR diskutiert, danach wird den SUR Gemeinden die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben.“


Stadt-Umland-Räume in Mecklenburg-Vorpommern

Karte des Stadt-Umland-Raumes Rostock (Juni 2016)
Karte des Stadt-Umland-Raumes Rostock (Juni 2016)

Mit dem Landesraumentwicklungsprogramm (LEP) M-V wurden erstmals 2005 landesweit sechs Stadt-Umland-Räume festgelegt (Kapitel 3.1.2 Stadt-Umland-Räume). Die Kerne der Stadt-Umland-Räume bilden die Regiopole Rostock, die Oberzentren Schwerin und Neubrandenburg, die Oberzentren mit Teilfunktionen Stralsund und Greifswald sowie das Mittelzentrum Wismar. Nach landeseinheitlichen Kriterien wurden diesen Städten Gemeinden als Umlandraum zugeordnet. Die Stadt-Umland-Räume und insbesondere der Stadt-Umland-Raum Rostock sind die regionalen Wirtschaftskerne des Landes M-V und sollen in ihrer weiteren Entwicklung gezielt gefördert werden.

Mit der Fortschreibung des LEP 2016 (Kapitel 3.3.3 Stadt-Umland-Räume) wurde die Abgrenzung der Stadt-Umland-Räume an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Als Folge wurde im Stadt-Umland-Raum Rostock die Gemeinde Dummerstorf vollständig aufgenommen, während die Gemeinden Gelbensande, Benitz und Börgerende-Rethwisch den Stadt-Umland-Raum verlassen. Derzeit wird der Stadt-Umland-Raum Rostock aus 17 Umlandgemeinden sowie der Hansestadt Rostock gebildet.

Kriterien zur Abgrenzung der Stadt-Umland-Räume (Quelle: LEP M-V)
Folgende Gemeinden [1] werden dem Stadt-Umland-Raum Rostock zugeordnet:

  1. Die Stadt Rostock und
  2. direkte Umlandgemeinden, die eine gemeinsame Gemeindegrenze mit Rostock haben [2] und
  3. sonstige Umlandgemeinden [3], die starke räumliche Verflechtungen zur Kernstadt aufweisen. Diese Verflechtungen lassen sich aus dem Stadt-Umland-Konzept ableiten. Neben dem suburbanen Charakter [4] der sonstigen Umlandgemeinden begründen insbesondere starke Berufspendlerverflechtungen in die Kernstadt [5] und eine Entwicklung als Gewerbe- und/ oder Wohnbaulandstandort eine Zuordnung zum Stadt-Umland-Raum.

[1] Gebietsstand: 31.12.2015
[2] Direkte Umlandgemeinden können ausnahmsweise von einer Zuordnung zum Stadt-Umland-Raum ausgenommen werden. Ausnahmen liegen insbesondere dann vor, wenn zwischen den Ortslagen von Kernstadt und direkter Umlandgemeinde Straßenentfernungen ab ca. 10 km liegen und die Ortslagen keinen suburbanen Charakter aufweisen. Dies trifft im Stadt-Umland-Raum Rostock auf die Gemeinde Gelbensande zu.
[3] Dies sind Gemeinden des sogenannten 2. oder 3. Rings.
[4] Unter suburbanem Charakter wird im Wesentlichen eine starke Überformung der Ortslagen durch Wohnen und / oder Gewerbe und / oder Einzelhandel verstanden, die auf die nachbarschaftliche Lage zur Kernstadt zurückzuführen.
[5] Hoher Anteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Wohnort in der Umlandgemeinde und Arbeitsplatz in der Kernstadt.

Auf freiwilliger Basis können auch weitere Nachbargemeinden in die Stadt-Umland Abstimmung mit einbezogen werden.


Entwicklungsrahmen für den Stadt-Umland-Raum Rostock

Organisationsstruktur Stadt-Umland-Raum Rostock
Organisationsstruktur Stadt-Umland-Raum Rostock
Themen, die in den kommenden Jahren im Mittelpunkt des Kooperations- und Abstimmungsprozesses stehen

Für den Stadt-Umland-Raum Rostock liegt der Stadt-Umland-Entwicklungsrahmen mit Stand November 2011 vor. Dieser beinhaltet die Ergebnisse des gemeinsamen Abstimmungsprozesses zwischen den Kommunen des Stadt-Umland-Raumes Rostock im Zeitraum von 2006 bis 2011. Er umfasst Analyseteile und die Ableitung von Leitlinien für die zukünftige Entwicklung in den Bereichen:

  • Wohnentwicklung (befindet sich seit 2015 in der Fortschreibung),
  • Gewerbeentwicklung,
  • Einzelhandelsentwicklung,
  • Freiraumentwicklung,
  • Radwege und 
  • Schulentwicklung.

Gemäß LEP M-V sind insbesondere die Bereiche Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, Infrastrukturentwicklung und Freiraumentwicklung zu überprüfen und ggf. weiterzuentwickeln. Diese Überprüfung wird durch das Amt für Raumordnung und Landesplanung in Zusammenarbeit mit den Gremien des Stadt-Umland-Raumes erfolgen.

Kartografisch dargestellt werden die Ergebnisse in einer Karte im Maßstab 1 : 50.000. Ausgewählte Informationen zur Beschreibung der einzelnen Kommunen des Stadt-Umland-Raumes werden auf Stammblättern dargestellt. Darüber hinaus enthält der Stadt-Umland-Entwicklungsrahmen Aussagen zur Organisation und zu zukünftigen Themen des Kooperations- und Abstimmungsprozesses.


Die Gemeinsame Erklärung

17 der Bürgermeister des Stadt-Umland-Raumes Rostock sowie der Leiter des Amtes für Raumordnung am 26.10.2011

Im Rahmen des Stadt-Umland-Forums wurde am 26.10.2011 eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet, mit welcher sich die Kommunen zur Weiterführung und Qualifizierung der kontinuierlichen und vertrauensvollen Kooperation verpflichten und den Entwicklungsrahmen als Grundlage der weiteren Arbeiten betrachten. Alternativ: Von den heutigen 18 Kommunen haben 17 die gemeinsame Erklärung unterschrieben. Die Gemeinsame Erklärung ist Bestandteil der Endfassung des Stadt-Umland-Entwicklungsrahmens.


Verkehrsforum 2012

Teilnehmer des Verkehrsforums am 23.11.2012

Am Freitag, den 23.11.2012, fand im Gemeindezentrum „Neuer Heidetreff“ der Gemeinde Gelbensande das Verkehrsforum der Stadt-Umland Gemeinden und der Hansestadt Rostock unter der Moderation des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Region Rostock und der Hansestadt Rostock statt. Gemeinsam mit Vertretern aus dem Landkreis Rostock, den Amtsverwaltungen, Vertretern der Gemeinden des Stadt-Umland-Raumes Rostock sowie Vertretern der Städte im Umkreis der Hansestadt Rostock wurden auf der Tagung Problemlagen in Bezug auf die Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit identifiziert und mögliche Anknüpfpunkte an das Verkehrskonzept der Hansestadt Rostock herausgearbeitet. Mittels Impulsreferaten wurden aktuelle Tendenzen der Verkehrsentwicklung und die Effektivität der unterschiedlichen Verkehrsmittel dargestellt. Die Ergebnisse der von der Hansestadt Rostock in Auftrag gegebenen Pendlerbefragung stellten dabei einen konkreten Bezug zum Stadt-Umland-Raum Rostock dar.

Die Präsentation von Hrn. Tiburtius (Leiter des Hafen- und Tiefbauamtes der Hansestadt Rostock) zum Integrierten Gesamtverkehrskonzept der Hansestadt Rostock sowie der Endbericht zur Befragung zum Mobilitätsverhalten in Rostock und im Umland 2012 (WIMES Wirtschaftsinstitut Rostock) stehen > hier zum Download bereit.

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